Die Pragmatik und ihre Übersetzung

La pragmatique

Ein Konzept der Sprachwissenschaften oder Der kommunizierende Mensch Der Mensch ist ein Wesen, welches Nachrichten vermitteln kann. Die Pragmatik interessiert sich für den Kontext von dem, was gesagt wurde. Wie kann man dies übersetzen?

Der Mensch stammt vom Zeichen ab

Die wesentliche Tätigkeit ist eine semiotische Aktivität, er geht mit Zeichen um, manchmal mit der gleichen Effizienz, wie ein Affe an einem Klavier. In der Sprachwissenschaft konzentriert sich die Pragmatik auf Sprachelemente, deren Bedeutung ohne den Kontext, in dem sie verwendet werden, nicht verstanden werden kann.

Ein bisschen Natürlichkeit bitte!

Das Ziel ist es hier also, die Kohärenz einer natürlichen Sprache aufzuzeigen. Die natürliche Sprache wird anders verstanden und untersucht, als eine formelle, wie die Sprache der Informatiker zum Beispiel.

Wenn ich zu Ihnen spreche, hören Sie Ihre Worte?

Sich mit den sprachlichen Zeichen und Ihrer Verwendung zu beschäftigen, führt unweigerlich zu der Frage der Beziehung von Worten zu ihrem Sinn und wie dieses Paar vom Sprecher und vom Zuhörer begriffen wird.

Dies ist eine Frage der Pragmatik.

Eine Frage; mit der sich die Linguistik beschäftigt, ist die Frage nach dem Sinn für den Sprecher und dem rein linguistischen Sinn des gesprochenen Wortes.

Eine Frage, der in der Relevanztheorie nachgegangen wird.

Durchaus relevant...

Die Relevanztheorie beschäftigt sich mit dem primären Ziel der Kommunikation. So wie der Schrei des Neugeborenen, in seinen ersten Sekunden an der Luft, seine Anwesenheit auf der Welt gegenüber den Anderen verkündet.

Ein Ziel, das ausgerichtet ist auf die "Anderen", ein Ziel, dass davon ausgeht, dass die menschliche Kommunikation eine gemeinsame Anstrengung ist, um die Absicht hinter der Kommunikation des Sprechers zu verstehen.

Oder einfach ausgedrückt, eine gute Kommunikation beginnt mit der Identifizierung der Person, die etwas ausdrücken möchte.

Diese Theorie basiert auf dem Modell der Interferenz, welches besagt, dass ein Gesprächspartner seinem Gegenüber eine bestimmte Anzahl von Hinweisen gibt, parallel zum Kontext, damit dieser den Zweck der Kommunikation erfassen kann. Erfassen bedeutet hier, dass man das, was der Mensch, der spricht, gegenüber dem Zuhörer ausdrücken möchte, versteht.

Wenn man hier von Interferenz spricht, so spricht man von einem Gedankenvorgang, der weit mehr einsetzt, als nur den Hirnstamm, das instinktgesteuerte "Reptilienhirn". Dies ist ein komplexer Vorgang, der von Prinzipien zur Schlussfolgerung führt. Ein gedanklicher Vorgang, in dem Vorschläge oder Prämissen, neu bewertet werden, was zu einer Schlussfolgerung führt. Bei einer Aussage gibt es, neben dem, was der Mensch guten Willens kommunizieren möchte, noch einen indirekten, suggerierten Sinn, der vom Gesprächspartner geschaffen werden kann. Dies nennt man Interferenz.

Die Sprache oder Die Geschichte des Behälters und des Inhalts

Sprache ist auf der einen Seite Bedeutungsträger (Töne, Buchstaben), das so genannte physische Material der Sprache, da es mit den Sinnesorganen erfasst werden kann. Und dann die Bedeutung, die Semantik, die nicht "physisch" vermittelt werden kann.

"Mr. Livingstone I presuppose?"

Damit man sprachliche Ausdrücke und Wendungen korrekt verwenden kann, müssen die Gesprächspartner bestimmte Erfahrungswerte und Vorstellungen teilen. Dies ist eine Grundvoraussetzung.

Um den Ausdruck "Iphigenie ist auch behaart" verstehen zu können, müssen die Teilnehmer an der Konversation alle die Vorstellung teilen, dass jemand anderes als Iphigenie behaart ist.

Kurz gesagt ist die Pragmatik die Studie und Analyse von:

  • dem Einfluss der Sprache auf den Kontext und die Konsequenzen Wenn ich etwas sage, ändere ich potentiell die Welt.
  • dem Einfluss des Kontextes auf die Sprache und die Konsequenzen Was gesagt wurde, hängt von den Umständen ab, in denen es gesagt wurde.

Man unterscheidet zwei Begriffe in der Pragmatik:

  • Der Kontext ist alles, was außerhalb der Sprache steht. Elemente wie Raum Zeit, Alter, Geschlecht, der Augenblick des Aussprechens, der soziale Status der Sprechenden. Viele dieser Elemente fließen in das gesprochene Wort mit ein.
  • Der Kotext ist der sprachliche Kontext, der Text, um das gesprochene Wort herum. Der Kotext ist die Interpretation der soeben ausgesprochenen Wörter, also eine Prämisse für die Produktion eines gegebenen Wortes.

Gutes Verständnis

Der Mensch, der mehr oder weniger begabt ist, Botschaften zu vermitteln, nutzt also die Pragmatik und deren Übersetzung, um besser zu verstehen, wie die natürliche Sprache sich manifestiert. Hier ist das Wichtigste, dass der Sprecher sich "verständlich" machen kann. Der Sprecher hat das Privileg, die Worte, die er verwenden wird, auszuwählen und deren Sinn zu bestimmen. Er muss sich aber auch verständlich ausdrücken. Es sei denn, man hat eine Vorliebe für Selbstgespräche.

Die Übersetzung hat die gleiche Aufgabe, das komplette Verständnis des gewünschten Sinns und die perfekte Kenntnis des zu übersetzenden Textes und des Ziels der Kommunikation.

Kategorie: Aktuelles